10thMärz

MBA / Master of Business Administration - was bringt der Titel?

Was der MBA wirklich bringt, diese Frage werden sich wohl so einige Studenten und auch Berufspraktiker stellen, die entweder die Möglichkeit haben, im Rahmen ihres Studiums den MBA noch mitzunehmen oder nach einer bestimmten Zeit der Berufstätigkeit einfach weiter kommen möchten. Generell bleibt leider immer noch zu sagen, dass der MBA hierzulande noch nicht die gewünschte Akzeptanz erfährt, die er eigentlich aufgrund der Umstellung der Studiengänge auf die Bachelor- und Masterabschlüsse, erhalten sollte. Vielen Personalern fällt auch noch die Akzeptanz von Bachelor-Absolventen schwer, weil sie noch nicht so recht wissen, wie sie sie gehaltstechnisch einstufen sollen - da nützt es dem Bewerber auch nichts, noch so viele Soft Skills wie Soziale Kompetenz, Führungskompetenz, kommunikative Kompetenz etc. mitzubringen.
Hinter vorgehaltener Hand behauptet man sogar noch, die Bachelors seien nichts anderes als bessere Industriekaufleute. Wer schon einen Bachelor nicht akzeptieren kann, wie soll er dann einen MBA akzeptieren? Bachelor und MBA sind Begriffe aus dem angelsächsischen Raum und auch genau dort sind sie zu Hause und anerkannt. Dort kann man mit unserem Diplom und Magister auch nur recht wenig anfangen. Ist Deutschland bzw. die deutsche Wirtschaft in der Breite und Masse der Firmen für den MBA einfach noch nicht bereit? In Unternehmen, die angelsächsischen Ursprungs sind, hat sich der Master of Business Administration als hochwertiger und anerkannter akademischer Titel in den meisten Fällen etablieren können, aber noch nicht immer in der sonstigen Industrie. Hier hat man mit einem Doktortitel häufig noch immer die besseren Karten. Hier meint man wenigstens zu wissen, wen und was man sich ins Haus holt. Jemand Promoviertes genießt hier in Deutschland noch immer deutlich mehr Ansehen, als ein Kandidat mit MBA.
Wer plant, seinen beruflichen Schwerpunkt ins englischsprachlige Ausland zu verlegen, für den ist der MBA sicherlich die bessere Alternative. Wenn er dann nach einigen Jahren Auslandserfahrung wieder nach Deutschland zurückkommt, wird er sicherlich trotz MBA keine schlechten Chancen haben, wieder eine Stelle zu finden. Wer aber weiß, dass es ihn niemals ins Ausland ziehen wird oder er nicht in internationalem Konzern-Kontext arbeiten will, weil er eventuell hier schon seinen familiären Mittelpunkt hat, sollte lieber auf ganz konventionelle Weise promovieren und mit einem Doktortitel trumpfen - so schien es zumindest in der Vergangenheit. In der Zukunft wird sich das zugunsten des MBA-Titels wohl ändern. Dieses Blog berichtet in Ergänzung zu unserem MBA-Ratgeber rund um den Master of Business Administration.

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