Archive for the ‘Allgemein’ Category

Vertiefungsaspekte eines MBA-Studiums

Montag, Mai 5th, 2008

Ein Master of Business Administration Studium ist ein Studium der besonderen Art. Es ist innovativ und zukunftsorientiert aufgebaut und bietet den Studierenden für die Zukunft beste Berufschancen.

Fachliches Know-how wird in gebündelter Form übermittelt. Für die Ausübung eines späteren Berufes in den Bereichen Business und der damit zusammenhängenden weitreichenden Berufsfelder wird während des Studium vor allem auf das Trainieren von Teamarbeit Wert gelegt. Um in der Zukunft erfolgreiches Management betreiben zu können, muss den Studenten konzentriert klargemacht werden, wie wichtig es ist, sozial zu handeln, teamfähig zu sein, Menschenkenntnis zu entwickeln und organisatorisch kompetent zu sein. Nur so kann man in der Arbeitswelt bestehen.

Zum Master of Business Administration Studium gehört auch wahlweise ein Auslandsaufenthalt in Form eines Auslandssemesters, welches optimal ist, um fachliche Kenntnis unter Beweis zu stellen.

Sehr wichtig ist weiterhin für das Studium die Übermittlung der Werte und des Wissens rund um integriertes Management. Dies bedeutet, dass Problemlösungen in dieser Hinsicht gemeinsam erarbeitet werden. Methoden und Instrumente, die im Berufsalltag und zur Aufdeckung bestimmter wirtschaftlicher Probleme benötigt werden, sind den Studenten während des Studiums zu offerieren.

Der Master of Business Administration Studiengang ist ein berufsbegleitendes Studium, welches gern von jungen Führungskräften genutzt wird, um sich zwecks Problemlösung und theoretischem Wissen auf dem Laufenden zu halten und neue Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln.

Projektmanagement, Soziale Kompetenz & Führung, Systemtechnik, Unternehmensführung, integrierte Managementsysteme oder Cross Cultural Aspects sind nur einige Beispiele der Vorlesungen und Seminare, die innerhalb des Studium angeboten werden. Nach 3 Semestern und erfolgreichem Abschluss des Studiums darf man sich Master of Business Administration (MBA) nennen. Dies ist ein international anerkannter akademischer Grad. Voraussetzung für die Zulassung zum Studium sind 2 Jahren Berufserfahrung nach einem erfolgreichen Hochschulabschluss.

In jedem Fall bietet der erfolgreiche Abschluss des Master of Business Administration Studiums für den Absolventen viele interessante Berufsmöglichkeiten.

MBA - Master of Business Administration - brauche ich den Titel?

Freitag, April 4th, 2008

Bildung ist immer gut, dem dürfte niemand widersprechen. Doch die Frage bleibt für viele MBA-Interessierte, ob sich der Titel, bzw. die mit dem Erwerb des Titels verbundenen Kosten wirklich amortisieren bzw. rentieren. Wahrscheinlich gibt es genauso viele Studien, die zum dem Ergebnis “ja, es lohnt sich” kommen, wie Studien, die das Gegenteil belegen wollen.

Letztlich muss jeder für sich allein entscheiden, ob er den Titel braucht. Denn: für die 15.000 EUR, 25.000 EUR oder ggf. gar 80.000 EUR, die ein MBA-Studium direkt oder indirekt kosten kann, lässt sich sehr viel Literatur kaufen, lesen und Verdienstausfall gegenrechnen.

Vielleicht ist die Frage interessanter, für wen sich der MBA bzw. Titel des Master of Business Administration nicht lohnt. Wer den Titel nicht nur aus Eitelkeit oder “Selbstbefriedigung” erwerben und führen mag, muss die mit seinem Erwerb verbundenen Kosten ja direkt mit eventuellen Mehrerlösen bezogen auf sein Gehalt bzw. als Unternehmer seine Einnahmen verrechnen.
Was bei Konzernkarrieren in vielen Fällen noch gut gelingt - immer noch viele Firmen zahlen MBA-Titel-Trägern wenigstens etwas, mitunter sogar deutlich mehr Gehalt - wird im zweiten Beispiel der “Unternehmer” schon deutlich fragwürdiger. Denn eine Unternehmensberatung oder Internet Marketing Agentur mag ihren Mitarbeitern vielleicht mehr Geld zahlen, wenn diese ein MBA Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Doch der Kunde eines Selbständigen wird selten mehr für bestimmte Produkte oder Leistungen zahlen wollen, nur weil der Herr Geschäftsführer, Account Manager o.ä. nunmehr einen MBA-Titel auf der Visitenkarte führt.

Und während für Angestellte das monatliche Einkommen mehr oder weniger feststeht, sieht das bei Unternehmern ganz anders aus; diese können häufig mehr oder weniger (zusätzliches) Einkommen generieren, wenn sie oder wenn sie nicht am Samstag und/oder Sonntag arbeiten. Hier müssen also bzgl. der Kosten für den Erwerb eines MBA nicht nur die reinen Studiengebühren bzw. Studienkosten berücksichtigt werden, sondern auch die Opportunitätskosten des Studiums an sich - was kostet es mich als Selbständigen, wenn ich statt an einem bestimmten Kunden- oder gewinnträchtig laufenden Eigenprojekt zu arbeiten mich mit der Lektüre von MBA Studium Material beschäftige?

Die Antwort auf diese Frage ist individuell sehr unterschiedlich. Und: wenn ich nur das MBA-Wissen brauche/haben will, das mir ein MBA-Studium liefert, aber nicht unbedingt den Titel… - in diesem Fall ist es häufig besser, sich einen eigenen Lernplan aufzusetzen und diesen konsequent zu verfolgen. Die Opportunitätskosten an entgangener Umsätze/Einnahmen bzw. Freizeit sind häufig schon hoch genug; da muss man nicht in jedem Fall noch die hohen Studiengebühren der Business Schools bezahlen. Wer den Titel nicht braucht oder nicht ausreichend monetarisieren kann, der sollte sich das Wissen so aneignen, ohne offizielles MBA-Studium.

Aber, und das ist nicht zu vernachlässigen: ein sehr sehr hoher Mehrwert eines MBA-Studiums, und das artikulieren MBA-Studenten bzw. MBA-Absolventen über alle Business Schools hinweg: das Netzwerk, das man sich im Laufe des MBA-Studiums aufbaut. Dieses kann für die weitere Karriere mitunter G(o/e)ld wert sein… - siehe auch das Thema Networking-Kompetenz und Networking.

MBA / Master of Business Administration - was bringt der Titel?

Montag, März 10th, 2008

Was der MBA wirklich bringt, diese Frage werden sich wohl so einige Studenten und auch Berufspraktiker stellen, die entweder die Möglichkeit haben, im Rahmen ihres Studiums den MBA noch mitzunehmen oder nach einer bestimmten Zeit der Berufstätigkeit einfach weiter kommen möchten. Generell bleibt leider immer noch zu sagen, dass der MBA hierzulande noch nicht die gewünschte Akzeptanz erfährt, die er eigentlich aufgrund der Umstellung der Studiengänge auf die Bachelor- und Masterabschlüsse, erhalten sollte. Vielen Personalern fällt auch noch die Akzeptanz von Bachelor-Absolventen schwer, weil sie noch nicht so recht wissen, wie sie sie gehaltstechnisch einstufen sollen - da nützt es dem Bewerber auch nichts, noch so viele Soft Skills wie Soziale Kompetenz, Führungskompetenz, kommunikative Kompetenz etc. mitzubringen.
Hinter vorgehaltener Hand behauptet man sogar noch, die Bachelors seien nichts anderes als bessere Industriekaufleute. Wer schon einen Bachelor nicht akzeptieren kann, wie soll er dann einen MBA akzeptieren? Bachelor und MBA sind Begriffe aus dem angelsächsischen Raum und auch genau dort sind sie zu Hause und anerkannt. Dort kann man mit unserem Diplom und Magister auch nur recht wenig anfangen. Ist Deutschland bzw. die deutsche Wirtschaft in der Breite und Masse der Firmen für den MBA einfach noch nicht bereit? In Unternehmen, die angelsächsischen Ursprungs sind, hat sich der Master of Business Administration als hochwertiger und anerkannter akademischer Titel in den meisten Fällen etablieren können, aber noch nicht immer in der sonstigen Industrie. Hier hat man mit einem Doktortitel häufig noch immer die besseren Karten. Hier meint man wenigstens zu wissen, wen und was man sich ins Haus holt. Jemand Promoviertes genießt hier in Deutschland noch immer deutlich mehr Ansehen, als ein Kandidat mit MBA.
Wer plant, seinen beruflichen Schwerpunkt ins englischsprachlige Ausland zu verlegen, für den ist der MBA sicherlich die bessere Alternative. Wenn er dann nach einigen Jahren Auslandserfahrung wieder nach Deutschland zurückkommt, wird er sicherlich trotz MBA keine schlechten Chancen haben, wieder eine Stelle zu finden. Wer aber weiß, dass es ihn niemals ins Ausland ziehen wird oder er nicht in internationalem Konzern-Kontext arbeiten will, weil er eventuell hier schon seinen familiären Mittelpunkt hat, sollte lieber auf ganz konventionelle Weise promovieren und mit einem Doktortitel trumpfen - so schien es zumindest in der Vergangenheit. In der Zukunft wird sich das zugunsten des MBA-Titels wohl ändern. Dieses Blog berichtet in Ergänzung zu unserem MBA-Ratgeber rund um den Master of Business Administration.